Über uns 

Wir, Daniel. Simone und Charisse haben seit 2008 einen wunderschönen, liebevollen Labrador Retriever in unserer Familie. Er heißt Cooper, war zuerst nur ein Familienhund und geht mittlerweile erfolgreich auf Ausstellungen, liebt sein Dummytraining und ist seit 2010 als Deckrüde im Einsatz.Wir wohnen in Walldorf - Baden Württemberg.

 

Eventuell werden wir demnächst nach einem weiteren Rüden die Augen offen halten. Da wir selbst nicht züchten wollen, haben wir uns für einen weiteren Rüden entschieden. Aber wer weiß was am Ende letztendlich geschieht.

 

 

Ein großer Wunsch ging in Erfüllung

Wir hatten uns schon seit längerer Zeit einen Hund gewünscht.

Doch wie sollten wir das anstellen - schließlich arbeiteten wir täglich "Vollzeit" und Charisse kam erst nach der Schule nach Hause... Und unser Wunsch war ein Welpe, den wir selbst prägen konnten - kein bereits "erwachsener" Hund, der das alleine sein gewohnt ist. "Tagesbetreuung" haben wir auch keine in unmittelbarer Nähe, d.h. Oma / Opa / Eltern, die den Kleinen am Anfang hätte betreuen können. Also war der Traum vom eigenen Hund erst mal ausgeträumt und wir warteten weiter.
Doch für jedes Problem gibt es ja eine Lösung - also auch für unseres.
Daniel machte sich in 2004 selbständig und nach zwei Jahren "Einarbeitungszeit" reifte erneut unser Wunsch nach einem Hund - der Kleine sollte tagsüber einfach mit zu Daniel in die Kanzlei und dort das "Maskottchen" werden. Also machten wir uns auf die Suche nach einem guten Züchter, um einen gesunden Welpen mit sehr guter Sozialisierung zu bekommen. 
Doch unsere Suche gestaltete sich aufwändiger und schwieriger, als wir uns dies vorgestellt hatten - denn das "Angebot" ist vielfältig und man muss sich erst einmal in die Materie "Welpe / richtiger Züchter" rein lesen, um dann die richtigen Fragen stellen zu können.
Wir haben Cooper ("Mr.Flannagan's Jack Daniels") gefunden!
Wir wurden schließlich nach langem Studium von Büchern zum Thema Welpe, insbesondere Labrador Retrievern, im Internet auf der Seite des LCD e.V. auf die Familie Conway aufmerksam (siehe hierzu auch unsere links).
Nach einigen Telefonaten vereinbarten wir mit Daniela und Jürgen Conway einen Kennenlerntermin, denn wir hatten schon einige Hundevermittler (sorry für diesen Begriff, aber Züchter darf man diese Menschen beim besten Willen nicht nennen!) vorher gesehen, von denen wir sicher keinen Hund haben wollten.
Auf Anhieb war uns Familie Conway sympathisch - der Nasenfaktor hat sozusagen gestimmt. Es stand für uns fest, dass wir einen Rüden haben wollten. Da wir beide mit Hunden aufgewachsen sind, wussten wir was auf uns zukommen würde. Doch unser Hund sollte nicht "nur" ein Familienhund sein, sondern wir hielten Ausschau nach einem schönen Showdog, der seiner Linie alle Ehre machen würde.
Die Ankunft bei den Züchtern:
Als wir in Neunkirchen bei den Züchtern angekommen waren staunten wir nicht schlecht - ein tolles Heim, in dem die Conways mit Ihren Hunden leben! Diesmal waren wir sehr froh, dass die etwas längere Anreise nicht umsonst war. Die Umgebung dort ist traumhaft schön. Umgeben von Wäldern und Wiesen. Als wir ankamen war es schön frühsommerlich warm und die Sonne stand hoch am Himmel. Die Welpen lagen schlafend im Schatten unter der Gartenbank oder im kühlen Gras im Garten.
Ein Haufen Minilabbis im Schatten. Wir mussten lachen. Es war einfach ein herzerwärmender Anblick!
 
Sofort fiel uns die freundliche, artgerechte Hundehaltung auf! Genauso stellten wir uns Züchter vor, von denen wir einen Hund haben wollten. Ein Großteil des Gartens war speziell auf die Hunde ausgerichtet, eine sehr große Spielwiese, was ich total goldig fand, das bunte Bällebad, ein Tunnel zum Verstecken, verschiedenste Hundespielzeuge, Schnuffeltücher (für jedes Welpen ein Tuch am Tag der Abreise) - hier wurde wirklich an alles gedacht!
Als die Welpen zur Fütterungszeit endlich wach wurden, konnten wir uns den Rüden Jack Daniels genauer betrachten und es war Liebe auf den ersten Blick! Wir hofften sehr, dass uns die Züchter Cooper anvertrauen würden und hatten Glück. Nun gehörte Cooper zu unserer Familie.
Deshalb an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für das Vertrauen in uns!!!

Cooper genießt seit dem die Autofahrt ins Büro mit dem kanzleieigenen Garten. Und auch die Angestellten haben ihn im Team aufgenommen und Cooper geniest die Aufmerksamkeit und Zuwendung sehr. Daniel sorgt dafür, dass Cooper ausreichend Auslauf bekommt und das Gute ist, er bekommt selbst genug Bewegung und ist ebenfalls viel ausgeglichener, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt :o)

Nachmittags spielt Tochter Charisse dann ausgiebig mit Cooper und bevor Schlafenszeit ist, wird nochmals "Extremkuscheling"gemacht. ;o)

Cooper ist ein sehr ausgeglichener, liebevoller, verspielter, einen ständig zum Lachen bringender, intelligenter, lieber, manchmal aber auch tolpatschiger und süßer Hund - aber wer sagt das denn nicht zu seinem Liebling...

Wir sind sehr froh ihn bei uns zu haben!

 

 

April 2010
 

Es sind nun Monate vergangen und wir können es uns ohne Cooper nicht mehr vorstellen. Wir haben so viel Spaß und Freude mit ihm, dass wir es nicht mehr missen möchten. Da unser „Braunbär“ perfekte Gesundheitsergebnisse aufweist und ein sehr typvoller und wesensfester Labrador ist haben wir uns dazu entschieden, für unseren Cooper eine Zuchtzulassung zu beantragen. Selbst züchten wollen wir nicht, denn Daniel und ich würden wahrscheinlich keinen Welpen hergeben können und uns so langsam aber sicher in den Ruin stürzen...lach.

Cooper geht mit Daniel regelmäßig zum Dummytraining - er soll so regelmäßig gefördert werden. Die Begleithundeprüfung hat er erfolgreich mit Daniel bestanden. Ansonsten bemühen wir uns Cooper regelmäßig zu beschäftigen und sogar im Haushalt und im Alltag mit einzubinden. Beim Gang zum Briefkasten geht er stets mit und trägt die Post stolz wie Oscar wieder zurück ins Heim. Wird im Hof das Auto geputzt zieht Cooper den Wasserschlauch durch die Gegend. Sind Kinder bei uns zu Besuch, so werden sie von ihm im Hof freudig bespielt. Selbst beim Joggen ist Cooper immer fleißig dabei und hat richtig Freude daran. Daniel geht mit ihm regelmäßig zum Schwimmen und Cooper liebt es den Dummy aus dem Wasser zu apportieren.

Auch der Gang zum Pferd ist für Cooper immer ein toller Ausflug! Es gibt immer viel zu entdecken und auf dem sandigen Reitplatz oder der Koppel frönt er „seinen dollen fünf Minuten“ – er rennt dann wie vom Blitz getroffen seine irren Runden, dass dir Ohren nur so flattern. Cooper liebt Sand, buddelt gerne und schmeißt sich am liebsten nass in den Sand um dann frisch paniert durch die Gegend zu stolzieren. Wenn das Pferd im Sommer gewaschen und abgespritzt wird, steht er natürlich auch stets bereit um auch etwas vom kühlen Nass abzubekommen. Wenn ich den Wassertrog auf der Koppel mit frischem Wasser fülle kann ich gar nicht schnell genug reagieren um ihn davon abzuhalten, dass er sich nicht in den Trog setzt. Cooper kennt da nichts! Er ist halt eine absolute Wasserratte!

In der Kanzlei von Daniel hat er die Mitarbeiter gut im Griff - wenn ihm langweilig wird, dann bringt er ein Spielzeug zu einem Mitarbeiter und dieser nimmt sich gerne eine Auszeit um mit Cooper eine Runde zu spielen.

Wir wohnen direkt am Wald und Cooper glaubt, der Wald gehört ihm. Wenn etwas Ungewohntes im Wald erscheint wird erst mal tief und dunkel gebellt. Cooper macht sich dann richtig groß und sein Fell steht wie eine Eins. Im Wald kennen ihn fast alle und rufen ihn auch schon beim Namen. Und unser Braunbär ist sehr geduldig. Alle Welpen und Junghunde im Wald lieben Cooper, denn ihn kann man überall hinzwicken, mit ihm spielen und herumtollen... Cooper macht das mit und bleibt ganz cool. Er zeigt Ihnen, so scheint es, gerne seine große, weite Welt. :o) Er freut sich immer sehr, wenn er seine Freunde im Wald trifft und mit ihnen durch den Wald toben darf. Diese Zeit gönnen wir ihm dann auch immer gerne.

Cooper kommt super mit Kindern zurecht. Ob laut oder etwas tapsig, Cooper bleibt die Ruhe in Person und schlabbert die Kids dann auch mal gerne übers Gesicht um Ihnen zu zeigen, wie lieb er sie hat.

Er ist ein wirklich ausgeglichener und wesensfester Hund – halt ein echter „Labbi“. Wenn er denn dann mal nicht so möchte wie wir und seinen eigenen Kopf hat, dann ist das meist auch OK und wir nehmen es so hin – denn wir möchten ja keine „Maschine“, sondern einen treuen und lieben Wegbegleiter.

Wie zum Beispiel vor zwei Wochen beim Dummytraining: Alle Hunde vor Cooper hechteten durch den Bach, um zum Dummy zu gelangen und diesen in der ersten Frühlingssonne dem Herrchen/Frauchen zu bringen – nicht jedoch auf Anhieb bei unserem Braunbären: Cooper flitzte wie ein Pfeil los, legte sich dann jedoch zum Abkühlen erst mal in den Bach und schlabberte munter vor sich hin :o) Nachdem er dann jedoch den „komm-zurück-Pfiff“ vernahm, kam er auch voller Freude wieder zurück und brachte im Nachgang den Dummy in der gewohnten Art.

Wir sind froh, dass wir Dich haben!!!